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Frauenprojekt

Frauen sind nach wie vor in der Gesellschaft benachteiligt. Was in der Kindheit beginnt, endet oft ein Leben lang nicht. Mädchen, die nicht zur Schule gehen können, weil sie zu Hause eine wichtige Arbeitskraft sind. Mädchen, die früh ihr Lachen verlieren, weil sie anstatt zu spielen, Verantwortung tragen müssen. Mädchen, die zusehen müssen wie immer wieder ihre Brüder vorgezogen werden. Selbst wenn es fast nichts mehr gibt, nichts zu essen da ist, kein anständiger Schlafplatz, wenn es nur für ein Glas Milch reicht, - sind es immer die Jungen, die den Vorzug bekommen. Mädchen, die sehr früh verheiratet werden, selbst noch fast Kinder sind, wenn sie sich um ihre eigenen Kinder kümmern müssen, oftmals die Last tragen und schuften, wenn nichts mehr zu essen für die Familie da ist.

Als Witwen sind sie oftmals dazu noch ausgegrenzt, schließlich sitzt noch tief in den Köpfen der Menschen, dass eine Witwe indirekt Schuld am Tod ihres Mannes haben muss. Viele Frauen der unteren Schichten haben ähnliche Schicksale: sie sind arm, ausgegrenzt, ausgemergelt, voller Traurigkeit ohne viel Hoffnung. In Nepal haben Frauen sogar eine kürzere Lebenserwartung als Männer - ganz im Gegensatz zu allen anderen Ländern dieser Welt. Viele tragen schwer an ihrem Dasein. Häufig, wenn es auch nicht so aussieht, sind sie die Oberhäupter der Familie, weil die Männer, sofern sie noch leben, eines Tages einfach auf und davon waren oder dem Alkohol verfallen sind. Männer, die nach dem Genuß billiger Schnäpse völlig die Kontrolle verlieren, sie schlagen und ihnen häufig noch die Lebensgrundlage, sofern sie überhaupt vorhanden war, entziehen. Frauen, die schwach und unterernährt sind, deren Kinder gleich nach der Geburt sterben und sie noch nicht einmal genügend Geld haben, die Kosten für medizinische Hilfe bei einer Komplikationsgeburt zu bezahlen.

Arbeit finden sie oft keine. Sie sind meist Analphabetinnen und haben nichts gelernt. 75 % Analphabetismus unter Frauen ist eine Tatsache. Schließlich heißt es in einem nepalesischen Sprichwort: eine Tochter ausbilden zu lassen ist wie das Feld deines Nachbarn zu düngen. Als Tagelöhnerinnen auf den Feldern oder auf Baustellen, schwere Ziegelsteine oder Kuhdung auf dem Rücken tragend, verdienen sie manchmal etwas dazu, doch selbst bei diesen schweren Arbeiten haben sie es mit ihren kleinen Kindern schwer etwas zu finden.

Frauen, die eine Chance verdienen - so entstand ein Projekt, das speziell Frauen einen Lichtblick geben möchte, die den Kampf gegen Armut, Dreck, Verwahrlosung fast aufgeben wollten. Frauen, die ihre Kinder weggeben wollten, weil sie mit ihrem Schicksal und Elend überfordert waren. Eine Chance, nur eine kleine Chance, die das Leben einer Frau verändern kann - die das Leben einiger bereits verändert hat.

Frauen, die für Happy Children etwas arbeiten können, ihre Kinder in den Happy Children Kindergarten bringen dürfen und ihr Leben damit beginnen etwas aufzubauen. Es ist nicht die Welt, aber für jede einzelne Frau, der geholfen werden konnte, bedeutet es die Welt.